Einzeln betrachtet sind PV-Anlagen und Wärmepumpen jeweils sinnvolle Investitionen. Zusammen entfalten sie eine Wirkung, die die Summe ihrer Teile übersteigt.
Das Grundprinzip
Eine Wärmepumpe entnimmt der Außenluft Wärme und wandelt sie mit Strom in Heizwärme um. Aus 1 kWh Strom werden dabei 3 bis 5 kWh Wärme. Wenn die Wärmepumpe mit selbst erzeugtem Solarstrom läuft, sinken die Heizkosten dramatisch.
Typische Einsparung im Vergleich
- Gasheizung: ca. 1.800 – 2.400 €/Jahr
- Wärmepumpe ohne PV: ca. 700 – 1.100 €/Jahr
- Wärmepumpe mit PV: ca. 150 – 350 €/Jahr
Smarte Steuerung
Moderne Energiemanagementsysteme von Growatt erkennen, wann die PV-Anlage überschüssigen Strom produziert, und steuern die Wärmepumpe automatisch. Das Haus heizt sich dann auf, wenn Strom nichts kostet.
Förderung: Doppelt profitieren
Wer beides kombiniert, kann BAFA-Förderung für die Wärmepumpe (bis 70 %) und EEG-Einspeisevergütung für die Solaranlage gleichzeitig nutzen.
Für wen lohnt es sich besonders?
- Häuser mit alter Öl- oder Gasheizung
- Neubauten von Anfang an effizient geplant
- Haushalte mit E-Auto – Solarstrom dreifach nutzen
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